Verfasst von: brtchibo | 17. März 2008

Der Standard hat´s schon bemerkt.

Schön langsam sickert´s auch in die österreichische Medienlandschaft durch.
So schrieb am 14.3. Der Standard:

Der über Jahrzehnte erfolgsverwöhnte Kaffeeröster muss sich neu erfinden:
Ein Zehntel aller Geschäfte sind zu klein, viele werden geschlossen – auch in Österreich

Tchibo stellt Filialen auf den Prüfstand
Hamburg/Wien – Die deutsche Kaffeekette Tchibo will im Zuge ihrer bis 2010 angelegten Neuausrichtung einen Großteil ihrer kleinen Filialen aufgeben. Derzeit stellt das Unternehmen sämtliche 1.200 Filialen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Großbritannien auf den Prüfstand.Mehrere deutsche Zeitungen berichten, dass der deutsche Familienkonzern rund kleine 100 Filialen aufgeben oder abgeben könnte. Andere würden dafür vergrößert. Sehr gute Standorte will Tchibo in jedem Fall nicht aufgeben.„Wir überprüfen derzeit alle Filialen. Etwa zehn Prozent davon sind für unser neues Konzept zu klein“ , sagte Wolfgang Merkle, der bei Tchibo in Deutschland als Geschäftsführer für die Filialen verantwortlich ist, der Tageszeitung „Die Welt“.Seit Dezember 2007 prüfen nach den Medienberichten Experten, welche Geschäfte davon betroffen sind. Im Falle einer Weitergabe von Shops würde der Käufer auch Mitarbeiter übernehmen, wurde ein Tchibo-Sprecher zitiert.

In Österreich gibt es mehr als 160 Filialen („Tchibo“, „Eduscho“) mit rund 1.500 Mitarbeitern.

Außerhalb Deutschlands betreibt der Kaffeeröster- und Einzelhandelskonzern insgesamt rund 200 Filialen in Österreich, der Schweiz und Großbritannien. Nach Informationen der „Welt“ will sich das Unternehmen aus Großbritannien zurückziehen. Dagegen soll das Geschäft in Osteuropa – vor allem in Tschechien, Polen und der Türkei – ausgebaut werden.

Drei-Säulen-Konzept

Die durchschnittliche Tchibo-Filiale sei etwa 85 Quadratmeter groß, das sei für die Neuausrichtung des Unternehmens zu gering, sagte Merkle in Hamburg gegenüber deutschen Medien. Für das Drei-Säulen-Konzept aus Kaffeegeschäft, Gastronomie und Non-Food-Fachhandel seien Ladengrößen von durchschnittlich 100 bis 120 Quadratmetern nötig. Weil in den Kaffee-Geschäften immer mehr Textilien verkauft werden (mittlerweile schon 45 Prozent des Umsatzes), prüft das Management auch, zum Probieren der Bekleidung Umkleidekabinen einbauen zu lassen.

Der Tchibo-Konzern gehört der Familien-Holding Maxingvest (früher „Tchibo Holding“) der Familie Herz. Gruppenweit werden knapp 13.000 Leute beschäftigt, davon rund 9.000 in Deutschland. Mit der Umstrukturierung ist auch ein Jobabbau verbunden.

Nach Informationen der „Welt“ will das Unternehmen zwischen 200 und 300 Stellen abbauen und mehrere hundert befristete Arbeitsverträge auslaufen lassen. Mit dem Betriebsrat wurde ein Sozialplan ausgehandelt. Unternehmenssprecher Klaus-Peter Nebel hatte dazu zuletzt der dpa gegenüber erklärt, die Zahlen seien rein spekulativ: „Konkrete Pläne für einen Stellenabbau gibt es derzeit nicht“. Allein durch den Einstellungsstopp seit Mitte 2007 würden zahlreiche Stellen gespart.

Der letzte Satz bezieht sich nicht auf Österreich, hier sind die Pläne, wie der aufmerksame Leser schon bemerkt hat, für einen Stellenabbau schon sehr Konkret, .

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